„Will man verhindern, daß die Welt sich im 21. Jahrhundert endgültig in einen Dschungel verwandelt, in welchem die Räuber den Ton angeben, wird die Entwaffnung der Finanzmächte zur ersten Bürgerpflicht. 1400 bis 1500 Milliarden Dollar wandern mehrmals täglich - meist im Zehnminutentakt - auf den Devisenmärkten hin und her; es wird auf Schwankungen im Devisenkurs spekuliert.“
Dies schrieb am 12.12.1997 Ignacio Ramonet in der renommierten Monatszeitung für internationale Politik LE MONDE diplomatique über die Finanzmärkte in dem Artikel "Die Märkte entschärfen" und warnte – aus heutiger Sicht hellsichtig und vorausschauend - vor den Folgen. Dieser Leitartikel rief die globalisierungskritische Bewegung Attac ins Leben, eine der wenigen Organisationen, die den Zusammenbruch der Finanzmärkte 2007 als systembedingt vorhersagte. Diese Finanz- und Wirtschaftskrise, die auch heute noch anhält und mittlerweile ganze Staaten erfasst hat, ist Ausfluss des dominierenden neoliberalen Denkens, der vorherrschenden wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Ideologie seit den 70er Jahren.
Was wurde in den 30 Jahren neoliberalen Regierens erreicht? Hier die Bilanz von attac-Deutschland aufgelistet.